Geschichte

Die Vorsitzenden und Sitzungspräsidenten

Gestern und Heute

Die Gründung des Vereins im März 1930 fiel in eine Zeit des großen Um- Aufbruchs. Die Besatzung – noch herrührend vom I. Weltkrieg – wurde abgezogen und die Befreiung der Rheinlande hatte eine neue Aufbruchsstimmung zur Folge.

Ende 1929, Anfang 1930, konnten Josef Beringer, Franz Schmitt und Josef Mautschka, Mitglieder des Vergnügung Spar- und Karneval-Club „Kohlmeis’er“, sich nicht mehr mit diesem Verein identifizieren und verließen wegen Differenzen noch während der Generalversammlung die Veranstaltung.

Bei einer Zusammenkunft im Gasthaus „Zur Heilburg“ in Laubenheim wurde dann die Entscheidung getroffen, mit einem eigenen Verein dem Karneval im Ort ein neues Gesicht zu geben.

am 7. März 1930 wurde die „Karnevalgesellschaft ULK Laubenheim“ aus der Taufe gehoben. Und wie das bei einem Karnevalsverein üblich ist, wurde als Persiflage auf die Kohlmeis’jer der neue Verein als ULK  – Umgetaufte Laubenheimer Kohlmeis – benannt.

Gründerväter und erster Vorstand der „ULKer“ von 1930 waren:

1. Vorsitzender: Josef Beringer
2. Vorsitzender: Georg Frisch
1. Schriftführer: Franz Schmitt
2. Schriftführer: Josef Ebert
1. Kassierer: Rudolf Brückheimer
2. Kassierer: Josef Mautschka
Zeugwart: Hans Mautschka

1934 wurde aus politischen gründen die Ablösung von Georg Schmitt als 2. Vorsitzender betrieben und durch Heinrich Kellermann, dem Ortsgruppenleiter in Laubenheim, ersetzt.

In der Kriegszeit von 1939 bis 1945 sowie in den darauffolgenden 3 Nachkriegsjahren fanden keine Veranstaltungen statt, sondern nur Vorstandssitzungen.

Als 1940 der 1. Vorsitzende Josef Beringer starb, trat an seine Stelle der Sitzungspräsident Franz Schmitt, der nun beide Ämter innehatte.

20 Jahre später, im Jahr 1968, gab Franz Schmitt die Sitzungspräsidentschaft auf und 1970 schließlich auch das Amt des 1. Vorsitzenden – nach 29 Jahren!

Sein Nachfolger wurde Erich Koch, der angesehene und geschätzte Bürgermeister von Laubenheim. Koch war 20 Jahre bis 1990 1. Vorsitzender. In seiner Amtszeit gelang es ihm, den Karnevalsverein mit Sitzungspräsident Wilfried Hausladen an seiner Seite auf ein hohes Niveau zu führen. In die Zeit von W. Hausladen – von 1970 bis 1987 – fällt auch der Eintritt von Rolf Braun 1969 als Mitglied der ULKer.

W. Hausladens Nachfolger wurde Rüdiger Meinhardt, der bereits das Amt des Schriftführers ausgeübt hatte und nach Erich Kochs Rücktritt von 1990 an 1. Vorsitzender und Sitzungspräsident in Personalunion wurde. R. Meinhardt gelang es, das hohe Niveau der ULKer Veranstaltungen nicht nur zu halten, sondern auch noch zu steigern. 2008 gab er die Sitzungspräsidentschaft an Karl Thorn ab.

Ebenfalls 1970, parallel zur Wahl von Erich Koch, wurde Heinz Böttcher in das Amt des 2. Vorsitzenden gewählt, das er von 1970 bis 1998 bekleidete. Nach seinem Rücktritt wurde ihm der Ehrenvorsitz verliehen. Als Heinz Böttcher zurücktrat, übernahm August Geng 1998 für 2 Jahre das Amt. Nach dessen Tod würde Gerd Rink zum 2. Vorsitzenden gewählt, der das Amt bis 2008 innehatte.

Da inzwischen auch Frauen bei den ULKern in den Vorstand gewählt werden können, übernahm Frau Dr. Sabine Messerschmidt das Amt von Gerd Rink.

Rüdiger Meinhardt trat nach der Kampagne 2008/2009 auf eigenen Wunsch zurück. Im Zuge dieses Rücktritts schied auch Dr. Messerschmidt aus ihrem Amt aus. Ihr Nachfolger im Amt des 2. Vorsitzenden wurde Carlos Pinheiro.

In der Jahreshauptversammlung von 2009 wurde Karl Thorn zum 1. Vorsitzenden gewählt und da er bereits seit 2008 das Amt des Sitzungspräsidenten innehatte, führte er beide Ämter gemeinsam. Nachfolger von Karl Thorn wurde als 1. Vorsitzender Carlos Pinheiro und als Sitzungspräsident wurde Matthias Flach gewählt. Matthias Flach trat als Sitzungspräsident nach der Kampagne 2016 zurück.

Uwe Merz übernahm 2015 das Amt des 1. Vorsitzenden von Carlos Pinheiro und hat in der Kampagne 2017 zusätzlich das Amt des Sitzungspräsidenten übernehmen.