De Ausscheller määnt

In diesen Tagen hert mer nur noch, landauf landab, Corona. Alle Fernsehstationen hawwe seit Tage nur ein Thema: Corona. Uff de Gass gibt´s aach nix mehr Anneres. Unn wie isch gehert habb, sind die Regale in viele Supermärkt leerer, wie die Stadtkasse vun Määnz. Unn dess will werklisch ebbes hääße. Toilettepapier ist scheinbar zum Grundnahrungsmittel geworn. Egal, wo mer hiegeht, es is alles all, und es konn dir Kääner saache, wenn´s widder was gibt. Ich habb vum moim Denkmal runner zwää Fraue gehert, wie die sich unnerhalde und gemäänt habbe jetzt dät mer merke wie´s in de DDR 40 Jahr lang gewese wär.

Nebebei bemerkt hodd die Theatergrupp der ULKer schun fer die Open Air Sitzung im Mai ordentlich geprobt. Zwangsläufig muss de die Probe ausfalle, weil die Landesregierung selbst kleinste Veranstaltunge verboten hat.

Ja, manchmal kimmt´s annersder, als mer denkt. Abber uffgeschobe ist nit uffgehobe.

In dene schwere Zeite gibt´s aach leuchtende Beispiele, dass Solidarität nit nur e Worthüls is. Junge Laubenummer Sportler biede sich an, ältere Mitbürger mit Lebensmittel zu versorsche. Gezahlt wern muss nur de reine Einkaufspreis fer die Lebensmittel.

De Ausscheller määnt:

Klasse ihr junge Leit. Ihr lebt die Solidarität für eure Mitmensche vor. Dess verdient ganz großes Lob unn Anerkennung. Do kann sich so Mancher e Stick devun abschneide. Vielleicht dut sich unsern Ortsvorsteher oder die Größe der Stadt Määnz emool bei eisch gelegentlich fer euer ehrenamtliche Fürsorge fer Äldere unn alde Leit bedanke.

Dess wär nit mehr als recht.

Do sieht mer emool, dass unser Jugend gar nit so schlecht is, wie uns dess manche Zeitgenosse erzähle wolle.

Ihr Buwwe unn Mädscher de Ausscheller määnt:

Isch bin stolz uff eisch! Macht weiter so!

Am Aschermittwoch ist alles vorbei


Die Kampagne 2020 ist zu Ende und wir ULKer blicken auf viele schöne närrische Wochen zurück, sei es die Ordensmatinee, die Rathauserstürmung, 1 Damensitzung und 3 gemischte Sitzungen sowie die Straßenfastnacht. Wir bedanken uns bei unserem treuen Publikum, das von nah und fern immer wieder zu unseren Sitzungen anreist. Danke auch an die vielen fleissigen ULKer Mitglieder und Freunde, ob beim Auf- und Abbau der Halle, dem Bau der beiden Komiteewagen, dem Dienst bei den Sitzungen und vielen anderen Arbeiten. Besonderen Dank gilt auch unseren Mitgliedern des Großen Rates mit ihrer Sprecherin Hannelore Sutor und den Mitgliedern des Freundeskreises mit ihrem Sprecher Klaus Wilhelm, die uns finanziell und mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Wir ULKer sind eine tolle Gemeinschaft, und wenn auch Du Lust hast echte Meenzer Fastnacht zu feiern, dann komm zu uns ULKern. Bei uns bist Du willkommen!

Wenn Sie auf unseren Sitzungen waren und es Ihnen gefallen hat, dann würden wir uns sehr freuen über einen Eintrag in unser Gästebuch.

Närrischer Staatsempfang bei Malu Dreyer

Ein Termin in jedem Jahr fest im närrischen Kalender steht, am Veilchen-Dienstag es in die Staatskanzlei geht. Die Ministerpräsidentin lädt Narren, auch unseren Verein, zu einem Empfang und Gesprächen zu sich gerne ein.

Als ULK-Abordnung auf dem Bild kann man es sehen, Steff, Willy, Thomas und Uwe neben Malu Dreyer stehen.

Uwe hat an dieser Stelle der Ministerpräsidentin ja, der ganzen Welt, unsere Steff als neue ULK-Sitzungspräsidentin vorgestellt. Dann hat Frau Dreyer noch etwas gestutzt, denn Steff und Uwe haben die Gelegenheit genutzt, und für das kommende Jahr, Ihr könnt es sicher erraten, Frau Dreyer zum Besuch der ULK-Sitzungen eingeladen.

Dann könnten wir ULKer es endlich Genießen, dass sie auch im Saal ist, wenn wir sie begrüßen und Uwe erklärte, es wäre kein Bluff, erst wenn sie einmal bei ULK war, hört er mit der Begrüßung auch uff.

Fastnachtsposse Mainz 2020

An Fastnachtsdienstag trafen sich im Weinhaus Wilhelmi Mitglieder des Großen Rates, ULKer Mitglieder und Freunde der KG ULK zu einem gemütlichen Beisammensein, bevor es später noch ins Mainzer Theater zur Fastnachtsposse ging.


Spontan gesellten sich noch 5 Clowns dazu, die mit ihrer Musik zum Mitsingen animierten.

Dann ging es mit der ganzen Truppe ins Theater, und wir erlebten ein sehr lustiges Theaterstück von der “Feuerwehr in Narrenhausen”.

Einen herzlichen Dank an unsere Sprecherin des Großen Rates Hannelore Sutor und ihren Mann Thomas Sutor, die diesen Tag organisiert haben, und uns allen einen wirklich schönen Fastnachtsdienstag bescherten. 

3. Prunksitzung KG ULK

Bevor die Sitzung losging, briefte Komiteemitglied Martin Küper die närrischen Gäste mit den Brandschutzbestimmungen und machte gleich einen Statikertest. Zum Schunkeln sollte man besser stehen, um zu sehen, ob die Statik der Halle auch hält. Vorsicht auch bei zu lauten Helaurufen und zu guter Laune, dies könnte zu einem Baubestandsrisiko führen.

Sitzungspräsident Uwe Merz schaute zum dritten Mal in eine voll besetzte Narrhalla und führte in gewohnt witziger und sicherer Art durch ein tolles ULKer Sitzungsprogramm.

Es “Finklärsch Helga” (Julia Döhring) mischte sich, verkleidet als 75-jährige, unter das bunte Bild der Garden. Diesmal war sie auf der Suche nach einem Mann, “e goldig Stück mit ner staatlichen Figur. Er muss nicht hübsch sein, nur treu soll er sein.” Komiteemitglied Stefan Hohrein ergriff sofort seine Chance und holte sich ein Küßchen ab.

“Wenn er kommt, dann könnt ihr hoffe, spricht er die Narrheit an ganz offe.” Auch in diesem Jahr stieg der Ausscheller wieder von seinem Sockel in Laubenheim und berichtete von politischen und wirtschaftlichen Geschehnissen in Stadt und Land. Ein Thema war die Bedrohung von Künast im Netz. Im weltweit Web gibt es einfach keinen Anstand. Hetze und rohe Sprache findet man dort, und wenn man Hilfe sucht beim Berliner Amtsgericht, dann fragt man sich über manchen Richterspruch “Hat dieser Richterspruch bestand, dann gute Nacht lieb Vaterland”.

Die Maledos begeisterten wieder mit ihren Liedern. “Der Scheuer kommt wie bescheuert nicht an die Deutsche Maut ran”. Ihr Ökovorschlag: “Vielleicht sollte man Rollrasen legen, dann kann man mit dem Rasenmäher über die Autobahn fahren.”

Der Deutsche Michel (Bernhard Knab) wollte eigentlich mit dem Zug kommen und beschwerte sich bitterlich, dass die Züge oft Verspätung haben, der Sitzplatz dann weg ist und man sein Geld bei Bahnfehlern nicht zurückbekommt.

“Scharf wie Paprika” waren die 22 Mädels von Magic Moves. Seit 1984 gibt es diese wunderbare Truppe, die immer wieder mit ihren originellen Kostümen und tollen Choreographien begeistern.

Für die Stallarbeit sucht der liebenswerte Bauer Sepp (Tobias Paltz) noch immer das Deckelchen auf dem Töpfchen. Da er aber Mutti immer im Schlepptau hat, gestaltet sich die Suche als sehr schwierig. Da ihm beim Au Au Au Lied immer die Füß einschlafen, wird bei ihm gesunge “Who let the dog out”.

Kevin Raupach lud als Meenzer Appelmann auf einen Markbesuch ein.

Den Abschluss der ersten Halbzeit machten die Mainzer Hofsänger.

In  der zweiten Halbzeit traten noch auf:
Die Rhoirevoluzzer und die He Di Meenzer, die unserer Klaudia ein Geburtstagsständchen sangen.

Obermessdiener Andreas Schmitt, der minutenlangen Beifall erhielt für seine Anti-Afd-Büttenrede.

Fit 4 dance

Das LCC Ballett

Frank Böhme als Muttersöhnchen

Die Mainzer Klinikathleten

Gunther Raupach

Die Tugendbolde

Eine erfolgreiche Saalfastnacht geht zu Ende. Vielen Dank an unser tolles ULKer Publikum, allen Aktiven vor und hinter der Bühne, allen Helfern, dem Großen Rat, dem Freundeskreis, allen ULKer Mitgliedern und Freunden der KG ULK. Die KG ULK ist eine große Familie, wo Zusammenhalt großgeschrieben wird. Bei den ULKern macht Fastnacht feiern einfach Spass.

1. Herrenabend der KG ULK

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gab es 2020 auch einen reinen Herrenabend bei der KG ULK. Dieser fand nicht wie üblich in der Sporthalle “Zum Laubenheimer Ried” statt, sondern im Vereinsheim der ULKer, der “Kilians-Stube”. Frank Krapp, Chefkoch der “Kilians-Stube” und sein Team verwöhnten alle Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten. Vom Programm ist nur sehr wenig bekannt – alle Teilnehmer dieses Abends hüllen sich in eisiges Schweigen über die Details der einzelnen Beiträge. Nur so viel: Der Musikzug der Mombacher Prinzengarde trommelte ein und sorgte von Beginn an für eine ausgelassene Stimmung. Dann folgten viele Größen der Mainzer Fastnacht, die auch weit über Mainz hinaus bekannt sind und für ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm sorgten. Am Ende waren sich alle einig: Dies war ein gelungener Abend, den der Chef der Regie, Kai-Uwe Ludwig, hier zusammengestellt hatte.  Alle Teilnehmer dieses Abends wünschen sich eine Fortsetzung des Herrenabends im nächsten Jahr.

2. Prunksitzung der KG ULK 2020

Bevor die Garden und das Herrenkomitee unter der Leitung von Sitzungspräsident Uwe Merz in die Laubenheimer Narrhalla einmarschierten, briefte Damenkomiteemitglied Sabine Mekky als Brandschutzbeauftragte das närrische Laubenheimer Publikum mit den neuesten Brandschutzbestimmungen. Bei der maroden Bausubstanz der Halle war es notwendig leise Helau zu rufen und nur so laut zu lachen, dass sich die Balken nicht biegen. Sollte Feuer ausbrechen, so war für sie klar: “En Meenzer geht langsam, da werd net gerennt”. So ein Orkan “Sabine” hat ihrer Meinung auch etwas Gutes. Stellt man seinen Sperrmüll raus, dann wird der mitgenomme.

Sitzungspräsident Uwe Merz begrüßte gutgelaunt und voller Energie die Gäste in der ausverkauften Sporthalle im Ried mit dem von ihm verfassten Motto: “Im Saal un uff de Gass, bringt ULK seit 90 Jahren Spass”.

Unter das bunte Bild der Garden mischte sich es 75-jährige Finklärsch Helga (Julia Döhring), die einen Mann in den besten Jahren mit einem großen Sack voll Geld für die Frau von Welt suchte.

Kai-Uwe Ludwig übernahm in seiner Paraderolle des Ausschellers das Protokoll. Anonyme Hetze im Netz, Fake News, Zitate, die verdreht werden, all dies findet man heutzutage im Internet. Würde man nach seiner Meinung nach den Netzzutritt mit biometrischen Daten versehen, gäbe es keinen Raum für Rechte mehr. Selbst zu dumm zum nachmachen hält der Ausscheller die Deutschen Politiker, wenn es um die Maut geht. Bei “Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah” war noch klar, wer Feind und Freund war, aber beim irren Trump nicht.

Die 3 Maledos hatten Mühe einem Wiesbadener die Immobilienpreise zu erklären “Hämmer hummer immer, aber Hummer hämmer kaans”. Sie stellten fest, dass der E-Roller wohl aus China kommen muss, weil die mit ihren kurzen Beinen nicht auf den Boden kommen. Ein Musterbeispiel an Integration ist für sie die Mombacher Hauptstraße “Hey Alte, wo kommste her, vom Döner Allah Allah”.


Der Deutsche Michel (Bernhard Knab) ließ kein gutes Haar an Trump und Johnson. Für ihn sind das 2 Lausbuben “Depp und Doof”, die mit ihren Lügen Wilhelm Busch erbleichen lassen. “Die Britten sind sowieso ein seltsames Volk, trinken Tee mit Milch und wern als bleder, schlimmer als de Struwwelpeter”. Für die Greta Jünger hatte er auch den passenden Rat: “Man kann zwar mit Pfeil und Bogen jagen gehen, aber man sollte den Bogen nicht überspannen und mit Gespür handeln”. Ein Dank sprach der Deutsche Michel auch allen Feuerwehrleuten und Helfern in der Not aus, aber allen Schaulustigen wünschte er: “Dünnschiss un kaa Kloopapier”.

Bravorufe erklangen nach dem spektakulären Auftritt der Akrobatikgruppe SAV. 14 Mädels, als Matrosen verkleidet, zeigten Hebe- und Wurffiguren in Perfektion. Da blieb Manchem im Saal der Atem stehn. Dieser Auftritt war ein “Magic Moment”. Minutenlanger Beifall und stehende Ovationen für diese tolle Truppe.

Die Showtanzgruppe Magic Moves verwandelte die Bühne in ein “ganze Korb voll Grünes”. 22 Tänzerinnen brachten in ihren selbstentworfenen Kostümen die Bühne im Wahrsten Sinne des Wortes zum Beben. Viele 1. Plätze bei Meisterschaften hat diese Formation schon errungen. Bei so vielen Mädels freute sich natürlich auch der ULKer Küsser Stefan Hohrein ganz besonders.

Tobias Paltz alias Bauer Sepp flog mit Mutti nach England in Urlaub. “Wenn mer kein Schnee liebt, fliegt man nach London, denn die hawwe en Tower”. Danach fuhr er mit einigen Hindernissen mit Mutti Elsbeth im Schlepptau aufs Münchner Oktoberfest, wo es leider keine Deutschen Hendl gab. Beim Auftritt von Tobias Paltz konnte man auch wieder die Klasse unseres Sitzungspräsidenten Uwe Merz sehen. Nachdem Tobias Paltz sein Mikro “zerschossen” hatte und man etwas Zeit brauchte es wieder in Gang zu setzen, unterhielt Uwe Merz schlagfertig die Gäste.

Den Abschluss vor der Pause machten die Mainzer Hofsänger, die in diesem Jahr den “Goldenen Mainzelmann” unter anderem an Katrin Eder für die Stilllegung des Mainzer Verkehrs vergaben. Auch der Ölscheich bekam einen Mainzelmann für den Kampf gegen Menschenrechte. Der Friedenspreis ging an die Deutsche Bundeswehr, “denn da läuft kein Panzer mehr”.

In der Pause heizten die Rhoirevoluzzer den närrischen Gästen mit ihrer Guggemusik kräftig ein.

Einen besonderen Moment auf der ULKer Bühne erlebten die Gäste beim Auftritt von Willi Steinbrech. Seine 92 Jahre sieht man ihm nicht an. Stehende Ovationen vom Laubenheimer Publikum. Willi Steinbrech, der in seinen langen aktiven Fassenachtsjahren in den Olymp der Mainzer Fastnacht aufgestiegen ist und mit den höchsten Auszeichnungen versehen wurde. Er berichtete in seiner einzigartigen Art, wie er seinem Lottchen damals bei -5 Grad hinterher gelaufe war, die Hormone aber mit den Jahren morscher wurden und Lottchen sich vom Vergnügungsdampfer schon mal zum Kriegsschiff verwandelte.

Die HeDi Meenzer, fester Bestandteil der ULKer Sitzungen, begeisterten und kamen erst nach 2 Zugaben von der Bühne. Das sind 2 Fastnachter mit Herz, die von Uwe Merz gleich für die nächsten 10 Jahre für die ULKer Sitzungen “verhaftet” wurden.

Seit 50 Jahren stehen die Mainzer Klinikathleten auf der Bühne, Metzger, Pfuscher und schneeweisse Luder operierten und betreuten die armen Patienten in einem Krankenhaus a la Alfred Hitchcock. Riesengroße Thermometer und OP-Tische wurden für ihre großartige Show benutzt und ihre Türme, die sie bauten, ragten bis zur Decke.

Sitzungspräsident Hansi Greb alias “Hobbes” aus Flörsheim war das erste Mal zu Gast auf der ULKer Bühne. Das E-Bike war auch bei ihm ein Thema. “2x trete, dann geht das ab wie ne Rakete”. Selbst Rentner werde dadurch zu Geschosse. Jetzt gibt es schon Radwege für Senioren: “Highway to hell”. Der Hobbes ist auch ein Second Hand Veganer. Für ihn ist Hackfleisch knete wie Tiere streichele, nur später. Als Ü-60 Mann kriegt er auch immer eine depressive Phase, wenn im Herbst die Blätter von den Bäume falle und der Grill weggesperrt wird, dann sitzt er mit ner Tasse Kakao vor em Fernseher un schaut sich Tiersendunge an, um dann festzustelle, dass Rentner schneller sind als Falken, die normalerweise 400 Stundenkilometer Spitzengeschwindigkeit haben. Rentner spurte aber mit dem Einkaufswage, wenn der Aldisprecher sagt “die zweit Kass hat aufgemacht”. Der neueste Renner für Senioren beim Aldi sind Seniorenüberraschungseier, wo in jedem 7. Ei eine Kukident ist und der Hauptgewinn sind 5 Viagrapille.

ULKer Mitglied Gunther Raupach hatte mal wieder ein Problem. Sein Auto ist vor der Halle stehengeblieben und sprang nicht mehr an. Seine Frau wollte er aus Angst nicht anrufen, denn “seine Frau tötet mit Blicken und wenn sie mit den Augen rollt, lädt sie nach.” Doch als “Kapitän vom Traumschiff ihrer Liebe” musste er nach 3 gescheiterten Telefonanrufen mit seinen Söhnen doch seine Verena anrufen, die ihm dann gestand, warum der Sprit ausgegangen war.

Petra Giesel alias Hiltrud schwebte auf Wolke sieben und bekam Herzdruck wegen ihrem Dieter, einer deutschen Dogge. Auf der Suche nach einem Witwer studiert sie auch immer ganz genau die letzten 3 Seiten der Zeitung. Seit neuestem gibt sie Kurse in Ehe- und Lebensberatung, ihre Spezialität sind Einfühlungsvermögen und Großzügigkeit. Wenn´s nicht anders ging, dann hat sie ihren Karlheinz auch schon mal mit in Urlaub genomme und mit seinem Taschegeld durft er immer mache, was sie wollt. Das ist wahre Großzügigkeit?!?

Schlussredner war der Sitzungspräsident der Brunnebutzer Marcus Schwalbach, der von seinem Gardeleben erzählte. “Willst du heut mal unser seu, trinkst du heut en Schoppewoi”. Mit Freund Heinz Rüdiger aus Biebrich war er in Mainz unterwegs, der total begeistert von der Stimmung der Mainzer war, allerdings waren sie da erst an der Garderobe vom Saal angekomme. Von seiner Frau bekam er Fassenachtsverbot, nachdem er um 6 Uhr morgens heimkam und 3 Gardisten seiner Frau bestätigten, dass er bei ihne übernachtet hatte. Das nennt man Zusammenhalt innerhalb der Garde.

Das Finale läuteten die Tugendbolde ein, die das Laubenheimer Publikum in einen närrischen Weinberg entführten und die Resi dann noch mit dem Traktor abholten.

Schöner hätte der Abend nicht laufen können. Das war wieder echte Meenzer Fassenacht bei den ULKern in Laubenheim.

1. Prunksitzung der KG ULK 2020

Bevor die 1. Prunksitzung der KG ULK startete, machte unser ULKer Komiteemitglied Philipp Spitzlei die närrischen Gäste mit den neuesten Brandschutzbestimmungen vertraut. Bei dem Statikertest wurde schnell klar, dass heftiges Schunkeln und lautes Helau keinen Einfluss auf die Bausubstanz der Halle hatten.

Das Herrenkomitee, unter der Leitung von Sitzungspräsident Uwe Merz, marschierte mit einem Heer aus Garden und 3 Kinderschwellköpfen in die ausverkaufte Laubenheimer Narrhalla ein.

In das bunte Bild der Garden mischte sich die 75-jährige Helga (Julia Döhring), die auf der Suche nach einem Schnuckelchen war und mit ihren Liedern sogleich die Herzen der Männer in Uniform eroberte.

Kai-Uwe Ludwig übernahm in seiner Paraderolle des Ausschellers das diesjährige Protokoll und beleuchtete kritisch das letztjährige politische Geschehen. Die Klimapolitik waren genauso Thema, wie die Maut und der Brexit. Selbst dem dümmsten Schaf war nach seiner Rede klar: “Der Teufel trägt nicht Prada, sondern blondes Haar.”

Ein “Aaah” erklang im Saal, als Sitzungspräsident Uwe Merz die 3 Maledos ankündigte. Diese zweifelten an, ob Grüne wirklich grüner sind. Für sie ist grün, wenn sie auf dem Rasen stehn. Themen wie Immobilienpreise, E-Roller und auch die Deutsche Maut wurden närrisch beleuchtet. Voll krass geht es ihrer Meinung nach auf der Mombacher Hauptstrasse zu, wo Dönerläden und Wettbüros sich die Klinke in die Hand geben. Ihre Mimik und Gestig sorgte für Lachsalven und dementsprechend langanhaltend war der Applaus.

Tobias Paltz alias Bauer Sepp war diesmal mit Mutti in England unterwegs. Das dies nicht ohne Probleme vonstatten ging zeigte sich, als Muttis Gebiss in den Gulli fiel und sie dann in einer Nacht- und Nebelaktion versuchten das Gebiss wiederzufinden. Nach Oxford wollten sie schon gar nicht fahren “soll ich denen noch erklären, wie ein Zaun gebaut wird”. Bus fahren war Mutti ebenfalls suspekt, da oben ja kein Busfahrer sitzt.

Die Schnuppertage bei den Weight Watchers brachten bei ihr nicht den gewünschten Erfolg. Schlagfertig schäkerte Olga Orange, besonders mit den närrischen Gästen aus der ersten Reihe.

6 Stunden in der Woche trainieren sie, die Tanzgruppe Fit 4 Dance aus Mainz-Finthen. Ihre tänzerische Darbietung war gespickt mit Akrobatik auf höchstem Niveau.

Nachtwächter Adi Guckelsberger berichtete von seinen Reitkünsten vor 20 Jahren. Heute setzt er sich dann doch lieber auf ein Karusselpferd. Gekonnte Reime, die vom närrischen Publikum vollendet wurden, so kennt man Nachtwächter Adi.

Die Hofsänger begeisterten stimmgewaltig und kürten in ihrer diesjährigen Show verschiedene Preisträger mit dem goldenen Mainzelmännchen.

Nach der Pause ging es weiter mit unserem Aktiven Kevin Raupach, der als Apfelmann die Frauen gerne in seine Äpfel beißen lässt.

Meenzer mit Herz, das sind unsere beiden Gardisten, die HeDiMeenzer. Begeistert wurden sie vom Laubenheimer Publikum empfangen und ohne Zugabe auch nicht entlassen.

50-jähriges Bühnenjubiläum feierten die Mainzer Klinikathleten. Ihre Show, ein Spektakel der besonderen Klasse. Als Metzger, Schlächter und Pfuscher in einer wahren Horrorklinik zeigten sie ihr turnerisches Talent und bauten Türme bis zur Decke.

Wenn Gunther Raupach die Bühne betritt, dann hat er immer ein Problem. Diesmal sprang sein Auto nicht mehr an. Da ihm seine 3 Söhne nicht halfen, musste er am Ende doch den “Gang nach Canossa gehen” und seine Frau anrufen. “Der hab ich´s aber gegeben”, das sah das Laubenheimer Publikum etwas anders.

“Alles, was Männerherzen höher schlagen lässt”. Das konnte doch nur Hiltrud sein. Sie gab dann gleich ein paar nützliche Ratschläge: “Heirate später, dann dauerts net mehr so lange”.

“Die geilste Galaxy ever”. Die 17 Mädels des LCC Ballets kamen als Alliens und entführten das närrische Auditorium in ferne Galaxien. Tolle Kostüme und eine großartige tänzerische Darbietung.

Verwandlungskünstler Helmut Schlösser, einst Obama und Merkel, kam in diesem Jahr als Horst Lichter und bot statt “Bares für Rares” “Wahres für Klares” an. Er betonte, dass sein persönliches Highlight 2019 Greta war, allerdings entpuppte es sich als Kreta mit “K”. Sein politischer Vortrag brachte wirklich “Wahres für Klares”.

Mit den Tugendbolden ging es in die Weinberge, wo auch Rebläuse und Schnecken beheimatet sind.

Das war Meenzer Fastnacht in Perfektion und alle waren sich an diesem Abend einig “schee war es wieder bei den ULKern”.

 

Ordensmatinee der KG ULK 2020

Am 19.01.2020 fand die Ordensmatinee der KG ULK im katholischen Pfarrzentrum in Laubenheim statt.

Viele Mitglieder und Freunde der KG ULK und viele befreundete Garden waren der Einladung gefolgt. Nach dem Einmarsch der Mombacher Prinzengarde wurden die Gäste von unserer neuen Sitzungspräsidentin Dr. Stephanie Bergmann und unserem Sitzungspräsidenten Uwe Merz begrüßt.

Als erste Rednerin stieg unsere Damenkomiteeanwärterin Sabine Mekky als Putzfrau verkleidet in die Bütt und berichtete von ihrem letzten Klassentreffen.

Danach folgte die Ernennung der Voll-Komiteeter/-innen + der Komiteeanwärter/-innen.
Zum Komitee-Vollmitglied wurden ernannt: Monika Braun-Fricke, Dr. Birgit Schilling, Dr. Stephanie Bergmann, die zusätzlich noch zur Sitzungspräsidentin ernannt wurde sowie Martin Küper. Die Komiteeanwärter/-innen sind in diesem Jahr Tessa Puhl, Sabine Mekky, Danica Waitkus, Horst Crössmann sowie Bernd Schlosser.

Jubilare gab es auch wieder einige zu verkünden.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Frank Krapp geehrt, für 40 Jahre Mitgliedschaft Heinz Meloth + Paul Stenner, für 50 Jahre Mitgliedschaft Alfred Umstätter und Klaus Schmitt.
Für 11 Jahre Mitgliedschaft wurden Ratssprecherin Hannelore Sutor und Ratsmitglied Gabi Adam geehrt.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war der Auftritt des MCC Prinzenpaares. Für einen guten Zweck überreichte die KG ULK dem Prinzenpaar einen Scheck in Höhe von 444,– Euro.

Der Mainzer Stadtorden für besondere Verdienste in der Mainzer Fastnacht wurde von Ortsvorsteher Gerd Strotkötter an Komiteemitglied Frank Krapp überreicht.

Die Verleihung des Verdienstordens IGMK in Silber ging an unseren Ausscheller und Komiteemitglied Kai-Uwe Ludwig.

Giesela Lerch, Marie Luise Thüne, Susanne Kobitz, Gaby Brügel, Horst Crösmann, Heinz Friebershäuser, Heike Tatzel, Konrad Tatzel konnten als  neue Mitglieder im Freundeskreis von Klaus Wilhelm begrüsst werden.

Die Laudatio für den ULKer Ehrenorden, auch Arschorden genannt, hielt Rudolf Weyerhäuser. Ausgezeichnet wurde als 1. Frau Andrea Engel.

Tänzerisch ging es weiter mit den “Alten Weibern aus Bodenheim”

Man sieht ihm sein Alter nicht an. Ein weiterer Höhepunkt der Ordensmatinee war Willi Steinbrech, ein Urgestein der Mainzer Fastnacht. Kein Anderer kann mit Worten so gekonnt jonglieren wie er. Immer ein besonderer Moment, wenn Willi Steinbrech bei den ULKern auftritt.

Das Finale leitete der Mischung Chor der Garden und Aktiven von verschiedenen Vereinen ein.

Die Ordensmatinee war der perfekte Einstand in die diesjährige Kampagne, und wir wünschen auch allen unseren befreundeten Vereinen eine tolle Fastnachtszeit.