Ordensmatinee 2018

Mit der traditionellen Ordensmatinee eröffnete die Karnevalsgesellschaft ULK die fünfte Jahreszeit und startete in die Jubiläumskampagne (8 x 11 Jahre).

Für diese besondere Kampagne wurde auch ein besonderer Jahresorden kreiert, den man an diesem Abend im Mainzer Hof in Laubenheim den 140 Gästen, darunter den befreundeten Karnevalsgesellschaften, politischen und örtlichen Vertretern und Aktiven überreichte. Umrahmt wurde die Ordensmatinee durch Musik, Gesang und Tanz. Das Programm wurde eröffnet mit dem Einmarsch und Eintrommeln des Musikzuges der Rhoihesse Drums, die mit ihren originellen Kostümen eine Augenweide waren.

Die Gäste begrüßte Uwe Merz, 1. Vorsitzender und Sitzungspräsident der KG ULK.

Ganz besonders freuten sich die Ulker über die Teilnahme des Oberbürgermeisters der Stadt Mainz Michael Ebling, Ortsvorsteher und Ulker Mitglied Gerhard Strotkötter, Horst Crössmann (Mittelrheinischer Karneval), Frau Braun von der Lokalen Zeitung, Herr Söchtig vom Lokaljournal, Hannelore Sutor, Sprecherin des Großen Rates und Klaus Wilhelm, Sprecher des Freundeskreises.

Gute Sitte und Brauch am Anfang der Ordensmatinee war es auch in diesem Jahr wieder an die verstorbenen Mitglieder Bernd Göttel und Theodor Wolter mit einer Schweigeminute zu erinnern. Uwe Merz übergab dann die weitere Moderation des Abends an die Sitzungspräsidentin Gabi Schott, die charmant und humorvoll durch das weitere Programm führte.

Die befreundeten Karnevalvereine brachten anlässlich des 88-jährigen Jubiläums Geschenke mit. Die Haubinger überreichten eine Schiefertafel und die SGL ihren Kampagneorden 2018, wo sie die Kohlmeise im Flügel ihres Raben mit ULK 88 integrierten und den ULKern ein Vorabmuster aus Holz mitbrachten.

Schon berühmt als Ulker Ausscheller von Laubenheim nahm Kai-Uwe Ludwig die Gäste auf eine spannende Zeitreise mit. Von der Entstehung der KG ULK bis heute beleuchtete er mit geschliffenen Versen alle wichtigen Stationen und Ereignisse eines jeden Jahrzehnts.

Michael Ebling ehrte in diesem Jahr mit dem Mainzer Stadtorden für Verdienste in der Mainzer Fastnacht Ratsmitglied Thomas Sutor und Pressewartin Andrea Münch.
 

Als Neumitglieder im Freundeskreis konnte die KG ULK in diesem Jahr Ursula Becker, Heike Kuchenbuch, Dr. Christian Hecht, Armin Schott, Matthias Brandt, Karl-Heinz Eckert und Klaus Jürgen Hahn gewinnen.

Ein Programmhighlight war der Auftritt von Julia Döhring, die im Herzen eine echte Meenzerin ist und alle Gäste zu echter Meenzer Fastnacht einlud, wo geschunkelt und gelacht wird und sie stellte klar, dass ein lautes Helau noch niemandem geschadet hat.

Kai-Uwe Ludwig setzte seine Zeitreise, angekommen in den Jahren  von 40-50, fort und beschrieb den Verlauf der ersten Nachkriegssitzungen.

Pizzabäcker Ciro, Liebling besonders bei den Damen, gab zusammen mit dem Ulker Damenkomitee sein Ciro Amore zum Besten.

Bei der Sport- und Akrobatengruppe aus Laubenheim hielt so mancher den Atem an bei der waghalsigen Flugakrobatik, die gekonnt dargebracht wurde.

Ulker Mitglied Gregor Sans kam als “Scheenster von Rhoihesse” und der Saal schunkelte bei seinem Lied vom alte Labbeduddel kräftig mit.

Angekommen in den 60er Jahren berichtete Kai-Uwe Ludwig von der Wirtschaftswunderzeit und den Auswirkungen auf den Verein.

Keinen hielt es mehr auf den Sitzen, als die HeDiMeenzer die bekannten Lieder der Hofsänger anstimmten.

Geehrt wurden an diesem Abend auch Evelyn Ellwart und Johann Wilhelm für 25 Jahre Mitgliedschaft. Als Neukomiteeter im Damenkomitee verlieh Gabi Schott die Narrenkappen an Dr. Lisa Schott, Dr. Stephanie Bergmann, Dr. Birgit Schilling und Monika Braun-Fricke.

Eine weitere besondere Auszeichnung in Form des Mittelrheinischen Karnevalsordens in Silber erhielt in diesem Jahr Winfried Engel aus den Händen von Horst Crössmann.

Der Arschorden, der an richtig “scheene Karnevalshelden”  verliehen wird, ging an Reinhold Burgermeister, der immer zur Stelle ist, wenn der Verein ihn braucht.

Weiter ging die Zeitreise von Kai-Uwe Ludwig, der nun die 70er und 80iger Jahre unter die Lupe nahm und von lustigen Ulker Ausflügen berichtete.

Horst Radelli in der Rolle des Willi Windhund berichtete von seinen Bemühungen den Fremden deutsche Kultur näherzubringen , in dem er ihnen Handkäs und Musik erklärt. Auch verriet er, dass er seinen Spargel immer umsonst bekommt, weil er den Finthern Asyl gewährt.

Angekommen in den 90er Jahren erzählte Kai-Uwe Ludwig den Gästen einen Schwank von dem Mann mit der roten Nase, die verloren ging.

Einen Sonderorden und eine Narrenkappe bekam das jüngste Ulker Mitglied Victoria Katharina, gerade einmal 2 Monate alt. Die kleine Victoria Katharina fühlte sich auf der Bühne sichtlich wohl und genoss die ihr erbrachte Aufmerksamkeit.

Mit dem Laubenheimer “LLeporello”  wurde Kai-Uwe Ludwig von Ortsvorsteher Gerhard Strotkötter geehrt.

Ganz besonders freute sich die KG ULK über die Zusage von Willi Steinbrech. Es war mucksmäuschenstill im Saal. Jeder Gast lauschte seinen Worten, denn niemand Anderer kann so gekonnt mit Worten jonglieren wie er. Willi Steinbrech brachte einige Highlights aus seinem großen Repertoire zum Besten und wurde stehend vom Publikum gefeiert.

Im Jahr 2000 angekommen erfuhr man von unserem Ausscheller Kai-Uwe dann so Manches über den berüchtigten Tisch 21 bei einer ULKer Sitzung.

Als Dank und Anerkennung für Verdienste um die KG ULK überreichte Freundeskreissprecher Klaus Wilhelm in Vertretung von Lothar Both (Stadtmarschall, Präsident der MRG und Vizepräsident der IGMK) einen Glaspokal mit dem aktuellen Jahresorden an Uwe Merz.

Die HeDiMeenzer leiteten das Finale ein und Uwe Merz sprach den Herausgebern der Festschrift Willy Becker, Reinhold Burgermeister, Winfried Engel und Rudolf Weyerhäuser seinen besonderen Dank aus. Ein Dank ging auch an die Sprecherin des Großen Rates, Hannelore Sutor, die mit Herz und Seele ULKer Mitglied und Sprecherin des Großen Rates ist und für die ULKer unermüdlich im Einsatz .

Die Regie an diesem Abend unterlag Heike Becker, die wieder einmal einen hervorragenden Job machte.

Bei der anschließenden Schlacht am Buffet wurde noch bis in den späten Abend gemütlich beisammen gesessen. Ein Dank gebührt auch dem Team des Mainzer Hofes, die durch ein besonderes Ambiente und einen hervorragenden Service zum Gelingen dieser phantastischen Ordensmartinee beitrugen.

Sowohl die Aktiven als auch die Gäste waren sich an diesem Abend einig: “Ein gelungener unvergesslicher Abend”