Jubilare 2020

Jubilare in 2020:

Hannelore Sutor                                                             11 Jahre Mitgliedschaft

Gabi Adam                                                                        11 Jahre Mitgliedschaft

Frank Krapp                                                                     25 Jahre Mitgliedschaft

Heinz Meloth                                                                   25 Jahre Mitgliedschaft

Paul Stenner                                                                    40 Jahre Mitgliedschaft

Alfred Umstätter                                                            50 Jahre Mitgliedschaft

Klaus Schmitt                                                                  50 Jahre Mitgliedschaft

Redner 2020

Petra Giesel alias Hiltrud Hufnagel
Frank Böhme
Tobias Paltz alias Bauer Sepp
Thomas Rau alias Olga Orange
Gunther Raupach
Adi Guckelsberger
Kevin Raupach
Helmut Schlösser
Willi Steinbrech
Marcus Schwalbach
Sabine Mekky
Kai-Uwe Ludwig
Hansi Greb alias Hobbes
Bernhard Knab alias “Der deutsche Michel”
Martin Küper
Andreas Schmitt
Philipp Spitzlei

 

 

 

 

 

Der Ausscheller iss unnerwegs

Was die Frau Bohnebeitel fer Mumbach unn de Schoppestecher fer Meenz, dess is de Ausscheller fer unser schee Laubenum. Er wird dess Ortsgeschehe, unn darüber hinaus, in Zukunft fer unser Vereinsblättche kolpotieren. Unn an Fassenacht fungiert er bei de KG ULK als Protokoller, do kennt ihr ihn in Persona, wie mer so schee sagt, live erlebe.

Am 1. Januar habb ich uff moim Denkmal Musik unn Helau Rufe gehert und habb gedenkt: Was iss dann doo los? Schnell bin ich vun moim Sockel am Markplatz runner und habb geguckt, was sich dut. Dess warn die Laubenumer Fastnachter, die hawwe sich im Park getroffe, wo sie die gonze Verfehlungen der “hohen Ortsverwaltung” aus dem letzten Jahr uffgelistet habbe. So ging´s zum Beispiel um die Kerb, nur ä Wochend fer unser schee Rebblütefest, odder die Ortsverwaltung, die montags unn dienstags zu hatt, unn de Rest vun de Woch dann wege Betriebsruhe geschlosse. Un noch viele andere Sachen mehr. Kurzum des Sinderegister des Ortsvorstehers war randvoll. So konnte es nicht weitergehen. Mit Tsching Bum Tata sowie flotten Weisen einer Guggemusik sinn die Fassenachter mit vereinten Kräften zum Rathaus marschiert. Dess scheene in Laubenum iss jo, dass dess alde Sprichwort “Narrheit-Einigkeit” hier immer noch Bestand hodd. Gott Jokus dut sich dodrübber freue. Die ULKer sinn mit de Schwarze Geselle zusamme marschiert un hawwe ein wunderbares Bild abgebe. Am Rathaus am Longchampplatz angekomme ging´s dem Ortsvorsteher an de Krage. Soi gonze “Sünde” sind ihm vorgehalde worn. Trotz der heftigen Gegenwehr konnte Gerhard Strotkötter jedoch das Rathaus nicht verteidische und die Narren haben die närrische Regierung über die Bürgerschaft von Laubenheim unn de Schlüssel fer´s Rathaus übernommen.

Bis Aschermittwoch gilt hier jetzt das Wort der Narren. Der alltägliche Gruß lautet bis dahin: HELAU!

Ich muss ehrlich sage, dass die Rathauserstürmung allen Spaß gemacht hodd und dess Ganze schreit noch einer Wiederholung im kommende Jahr. Do wär´s sicher schee, wenn man dann vielleicht de Ä odder Anner mehr uff de Gasse sehe könnt.

Allen, die fer den reibungslose Ablauf der Erstürmung gesorgt habbe, sage ich herzlich “Dankeschee” unn “macht weiter so”, ohne euch wär´n mir doch verlore.

So, jetzt mach ich mich widder uff moin Sockele am Markplatz unn guck, was sich es Jahr iwwer so alles in Laubenum, unn uff de Welt, ereischnet.

Ich wünsch euch ä schee Zeit, ä toll Fassenacht, bleibt gesund un munder.

Mer sieht sich!

Eiern Ausscheller

Kohlmeisen in Heidelberg

Bericht zum Ausflug der “Kohlmeisen” in Heidelberg von unserer Sitzungspräsident Dr. Stephanie Bergmann

Unsere super Truppe – 12 wunderschöne Kohlmeisen, trafen sich am Samstag morgen in aller frühe um 8:15 Uhr am Laubenheimer Bahnhof. Ein tolles WE sollten sie erleben. Kohlmeise Ina hatte schon mal Hotel reserviert und die Bahn. Auch ein kleines Handicap – ein Kohlmeischen hatte sich zwei Tage zuvor ein Beinchen gebrochen – tat der Reise keinen Abbruch. Heroisch nahm sie teil, auch durch reichlich tatkräftige Hilfe unterstützt. Die Bahn zum Hauptbahnhof war pünktlich, so dass auch der Anschluss nach Heidelberg problemlos klappte. Um das WE richtig einzuläuten gab es den ein oder anderen Tropfen zum aufwärmen im Zug.

Vor Ort wurde das Gepäck im schön gewählten Hotel abgeladen und schon ging es weiter Richtung Innenstadt. Nach kleinen Irritationen – wie bewegen wir uns bis dorthin fort – fiel die Entscheidung fast einstimmig auf Fußweg. 800m sollte ja kein Problem sein. Ein kleines Stück in die Fußgängerzone – wir hatten noch eine Stunde bis zur ersten Nahrungsaufnahme – Kohlmeise Gabi hatte hierfür eine geniale Lokalität rausgesucht und ich nehme es voraus, das Essen war phantastisch. Ich habe selten so eine gute Pizza gegessen.

Ach so ja – Fußgängerzone – für jeden ein Stündchen für sich. Die einen tranken Kaffee, die anderen bummelten ein wenig und ein paar kauften auch schon mal was ein. Dann gings zum essen – und wie gesagt Mega lecker!!!

Nach dem Essen begann dann der “offizielle Teil”. Stadt- mit Schlossbesichtigung. Auch schon von o.g. Kohlmeisen organisiert. Treffpunkt Universität Platz. Also wieder rein in die Fußgängerzone und weit runter. Nach ein bisschen warten ging es mit unserer Stadtführerin weiter. Ein kleines bisschen Altstadt, die Jesuitenkirche, imaginäre (eben jetzt nicht mehr existierende) Stadtmauern, die alten und die neuen Universitätsgebäude inclusive dem Studenten-Karzer, mit ein paar netten Anekdoten gepaart und ein paar weitere ältere Gebäude und Geschichten auch aus der Neuzeit begleiteten uns auf dem Weg zum Heidelberger Schloss.

Hier konnte man über 300 Stufen hinauf klettern oder mit der Gondelbahn fahren. Wir entschlossen uns – und das nicht nur wegen unseres verletztem Kohlmeischens die Gondelbahn zu nehmen. Die ganz lange Schlage blieb uns durch unsere Stadtführerin erspart und Bea konnte die Fahrkarten nach oben, die uns auch erlaubten den Schlossvorhof zu betreten, an der Kasse besorgen. Ein bisschen warten mussten wir dann zwar dennoch, aber es hielt sich in Grenzen. Kleines Hängenbleiben des rollenden Hilfsgefährtes unserer verletzten Kohlmeise im Drehkreuz brachte noch mal kurz Unruhe in die Schlange, aber dann war auch dieses Hindernis mit Hilfe des netten Gondelpersonals beseitigt und es ging weiter. Nach Besteigen der Gondel waren wir nach einer Minute oben. Und dort schauten wir uns ausgiebig um. Das Tor zu einem großen Platz war mit kleinen Ornamenten und Tierfiguren besetzt – diese musste man auch erst mal suchen. Auch hierzu gab es eine historische Geschichte, die mit der Liebe zu tun hatte – aber halt, diese Geschichten hört Euch selbst direkt vor Ort an, ich will ja nicht die ganze Spannung nehmen. Dann ging es in den Schlossvorhof hinein – natürlich gepaart mit weiteren interessanten Details, wie zum Beispiel dem Balkon von Romeo und Julia. Ein tiefer Graben umgibt das Schloss, nur Wasser war hier nie genug vorhanden, um die Gegner abzuhalten, also wurden wilde Tiere darin gehalten. Manchmal aber auch nur Wild.

Bei unserem weiteren Rundgang ging es ein Stück runter, zum größten Weinfass der Welt – 250000 Liter waren dort eins drin gelagert. Heute dient es nur noch als Attraktion – Wein ist keiner mehr drin. Zu schade. Aber immerhin konnten wir über Treppen bis oben auf das Fass steigen.

Dann ging es wieder hinaus an die gute Luft und zu einem atemberaubenden Ausblick auf die Stadt Heidelberg, den Neckar und den gegenüberliegenden Philosophenweg. Das angepriesene Apothekermuseum ließen wir Banausen im wahrsten Sinne des Wortes links liegen, dafür stürzten wir uns in die gegenüberliegende Tränke und verzehrten ein paar isotonische Kaltgetränke, na ja, manch eine auch was Anderes.

Jetzt ging es wieder hinunter in die Stadt – die Einen via Treppe (sie hatten keine Lust auf lange Schlange), die anderen mit der Bahn, was ja auch fürs Rollstuhlmeischen die einzige Möglichkeit war – und da war Begleitung natürlich auch erforderlich. Das gute hierbei war, dass es für die “Lädierten” einen eigenen Eingang gab und da standen nur zwei Andere vor uns. Wie praktisch.

Wieder unten angekommen wanderten wir gemeinsam bis zum Marktplatz bis zur Heiliggeistkirche, nur rein sind wir nicht mehr gegangen. Hier endete unsere kleine Stadtführungsreise, obgleich unsere Stadtführerin noch mit 4 Interessierten einen kleinen Miniausflug in die Parallelgasse – eine Kneipengasse, unter anderem mit der ältesten Kneipe Heidelbergs – dem “Weinloch” (seit 1949) anhängte. Aber auch hier endete bald der Ausflug und alle trabten langsam zum Hotel zurück. Das war nach dem langen Tag dann doch auch ein gaaaanz schön weiter Weg.

Eigentlich wollten wir dort noch etwas trinken und vielleicht auch eine Kleinigkeit essen, aber der Vortrupp, der schon als erstes dort war und Getränke und preise testete, berichtete über eben diese – und die waren, na ja, sagen wir mal, nicht gerade günstig. Also flogen die Meisen noch mal aus (nach Beziehen der Zimmer und kurzem Ausruhen). Weiter in ein, zum Glück recht naheliegendes Lokal. Und dort war es richtig schön und lecker und günstig, nett und sehr lustig. Und es gab verdammt leckere Cocktails zu Happy Hour preisen.
So beendeten wir gemütlich den schönen Tag. Manch ein Kohlmeischen konnte am Abend auf dem Fitnessprogramm des Handys Erstaunliches entdecken – zwischen 9-12km Gehstrecke schwankten die Angaben – auf jeden Fall aber weit über 10000 Schritte.

Der Sonntag fiel dafür deutlich gemütlicher aus. Nach spätem, ausgiebigem Frühstück ging es zum Bootsanleger. Eine Bootsfahrt war für den heutigen Tag gewählt. Eine schöne Idee, da auch das Wetter sensationell war. Wieder ging es zu Fuß für die meisten von uns an den Neckar und dann aufs Boot. Leider war das schon recht voll, sodass wir uns unsere Plätze erarbeiten mussten. Eine kleine Rundfahrt (Burgenrundfahrt) nach Neckarsteinach, von eigentlich drei Stunden, war ausgewählt. Leider konnten wir auf dem Hinweg nicht alle gemeinsam beieinander sitzen und zwei von uns hatten gar kein Sitzplatz, aber das tat der Fahrt keinen Abbruch. Schwätzchen halten, Lachen, Trinken, Schauen, Fotos machen, ruhen und “Pizbuin”, es war für jeden was dabei. Eine lange Wartezeit an der letzten Schleuse führte zur unfreiwilligen Verlängerung des Ausflugs um sage und schreibe 40 Minuten – was für ein Glück hatten wir eine großzügige Zeitplanung, sodass wir uns auf dem Rückweg nicht abhetzten mussten – höchstens, um Getränke abzuliefern.

Ja – und dann ging es schon wieder zurück zum Bahnhof. Unser Zug war superpünktlich – leider nur in Heidelberg – in Mainz hatte er dann soviel Verspätung, dass wir unseren Anschlusszug nach Laubenheim verpassten und 30 Minuten auf den Nächsten warten mussten. Noch zu erwähnen – auf der Zugfahrt wurde – wenn auch nur kurz – ein wenig gesungen. IM SCHATTEN DES DOMS. Schließlich sollten die Mitfahrer schon wissen, wo wir hin gehören. Auch ein leckeres Tröpfchen HÜKo wurde von Bea verteilt und kleine Piccolos, die bis jetzt überlebt hatten, mussten auch noch vernichtet werden. In Laubenheim trennten sich die Wege, die eine Hälfte schlenderte nach Hause, die Andere ließ den schönen Tag im Nam Hai bei einem leckeren Essen ausklingen.
Gute Nacht!

Ich finde, es war ein gelungener Ausflug

175 Jahre Sängervereinigung

175 Jahre Sänger-Vereinigung Laubenheim / 18.05.2019 Sensationelle
Enthüllung am Laubenheimer Abend.

“KG ULK ist die Mutter aller Laubenumer Vereine”.


Die KG ULK präsentiert am Laubenheimer Abend einen überraschenden historischen Beweis. Die erste Laubenheimer Vereinsgründung fand am 11.11.1842 statt. Mit viel Witz und überraschenden Gesangseinlagen wurde die Beweisführung dem staunenden Publikum vorgestellt. Dabei führte der musikalische Weg von Lilly Marleen über Cordula Grün zur Lady Karneval.

Parallel dazu konnte auch die Vereins-Namensfindung nicht nur Aufschluss über das Vereinsleben in Laubenheim geben, sondern auch hier wurde der “närrische Beweis” erbracht, dass alle Laubenheimer Vereine auf ULKer Wurzeln gründen, ULK somit als Mutter aller Laubenheimer Vereine zu verstehen ist.

Die Suche nach dem richtigen Namen führte von:
Töne von Laubenum (TVL), Heimat und Volkslieder Verein (HVV), Akustikclub nur neu (AC99), singt alle Verse (SAV), Laubenheimer gemeinsames Vokalensemble (LGV), Arien, Welthits, Opernsänger Laubenheim (AWO Laubenheim), Sänger Gruppe Laubenheim (SGL), Frauen singen Vokal Alle Mann ja A (FSV Alemannia) bis endlich der richtige Name mit Unsere Lieder klingen also ULK gefunden wurde.

Die gute aufgelegte ULKer – Theatergruppe präsentierte diese historische Sensation zur Freude aller Zuschauer gepaart mit viel Humor und Wortspielereien, der aufmerksame Zuhörer weiß jetzt, warum Rudolf kein Colabier trinkt (er könnte davon kollabieren) und was Frauen und Handgranaten gemeinsam haben (zieht man den Ring ab, ist das Haus weg).

Am Ende gratulierte ULK (als Mutter aller Laubenheimer Vereine) ihrem Lieblingskind der Sänger-Vereinigung Laubenheim zum 175. Geburtstag mit einem dreifach donnernden Happy Birthday.

Eine gelungene Welturaufführung vor begeisterten Zuschauern, sicher demnächst bei “stage-entertainment” als Musical zusehen, die Filmrechte konnte sich Universal Picture bereits sichern.

ULKer beim Volks- und Gebirgs-Trachtenverein “Edelweiss”

Beim Fest des Volks- und Gebirgs-Trachtenverein “Edelweiss” wurde der Maibaum erstellt und auch einige ULKer waren mit dabei und halfen kräftig mit.

Oberbürgermeister Michael Ebling mit Kay Hönig, der in diesem Jahr den Mainzer Stadtorden verliehen bekam.

Bei schönem Wetter und zünftiger Musik kamen viele Besucher und es herrschte ausgelassene Stimmung.

Wir für Andere

Für den “närrischen Lohn Weck, Worscht und Woi” waren die ULKer bei folgenden Veranstaltungen dabei:

Fastnacht in der Seniorenresidenz Laubenheim

CCW Herrensitzung

VdK-Ortsverband Weisenau-Laubenheim Kreppelkaffee

AWO-Laubenheim Kreppelkaffee

AC09 Kappeabend

Uwe Merz als kritischer Alter

Kevin Raupach als Appelmann
Kai-Uwe Ludwig als Ausscheller und Schornsteinfeger
Sabine Mekky als Solodippe