De Ausscheller määnt

Wie Ihr wisst, fällt joo die nächst Kampagne so gut wie aus. Corona hodd de Fassenachter en gewaltige Strich durch die Rechnung gemacht. Abber unser aller Gesundheit geht afach vor und die hosde ebe nur ämool. Trotzdem gibt´s immer widder Anlaß ibber unser groß Volksfest, mit der Pflege des heimatlichen Brauchtums, zu redde.

In Meenz fährt ewwe e Straßebahn uff de Gasse mit einer tollen Werbung. Dodruff is zu lese: “Ein Schoppe ist kein Äppelwoi und Fastnacht ist nicht Karneval”.

In dem Satz steckt, wie de Aussscheller määnt, en gonze Haufe Wahrheit. Viel Meenzer Fassenachter schiele jo immer nach Köln. Der Karneval wär ja dort so Klasse unn schaad, dass es dess in Meenz net gäb.

Also, wenn mer mol e Kölner Sitzung erlebt hott, muss mer feststelle: Kään Vergleich! Von 6 Stunden Sitzungsprogramm, wern 5 Stunde Musik vun dene unzählige Bands gemacht. Kää Wunner, dass es die in Colonia soviel gibt. Dort ist es Musikhochschul mit ibber 30.000 Studente aller musikalischen Fachrichtunge dehäm. Innerhalb vun 11 Minudde hosde dort es Band zusammgestellt, die dir die Kölner Liedscher an “Fastelovend” bis weit in´s Bergische Land trällert. Die Redner erzähle meistens alde Witz. Die solle so alt soi, dass manchem Sitzungsbesucher schunn als Baby de Schnuller aus em Gesicht gefalle iss, wie er die erste mool gehört hodd. Aber egal, jeder soll soi Fassenacht feiern wie mers in der Region gewöhnt iss. Mir gefällt´s halt am Beste in Meenz. Do singt en Sänger e Lied, dess is so getrache, dass em gleich die Träne komme könnte. Der nächste Redner hält dann en Vortrach, dass dir die Zwerchfellmuskele weh tue vor lauter Lache. Wie lautete emool des Motto vor einische Jahrn? “Was lacht und weint – der Narr vereint”. Unn genau dess unnerscheidet die Meenzer Fassenacht vum Kölner Karneval. Un dann gibt´s noch en gravierende Unnerschied. Uff de Närrische Rostra in Meenz stehn nur Amateure, während in Köln so manch Musikgrupp pro Ufftritt so um die 10.000 Euro fer ihr karnevalistisches Engagement (?) krieht. Sicher, ach in Meenz wird Geld bezahlt, bei weitem abber nit in dene Höhe, dass e Sitzungsprogramm den Verein odder die Gard 100.000 Euro unn mehr koste tut.
In de Traditionsgarde der größten Stadt vun NRW konn die Mitgliedschaft in Höhe vun paar tausend EURO im Jahr aach recht happig wern.
Also uff Gut Deitsch: Ohne Moos iss hier nix los.
Abber wie gesacht, jeder soll soi Fassenacht feiern, wie sie ihm gefällt, und wie sie in der Region traditionell üblich iss.
Unn des gilt nit nur fer Meenz unn Köln. Der Vergleich dät nämlich afach hinke.
Meenz – Helau unn Köln-Alaaf! Unn so soll´s aach bleiwwe!

Dess määnt widder eiern Ausscheller

PRESSE INFO ULK 11.11. fällt nicht aus

Närrisches Grundgesetz Homeoffice – Version (zum selber lesen)

Wir schlagen die Gesetze nicht an die Wand,
wie es von Martin Luther bekannt.
Wir verlesen sie nicht, wie es bisher stets gewesen,
wegen Corona müsst Ihr nun selbst heute lesen.

Präambel:
Unsere goldige Meenzer Fastnacht soll für alle nachfolgenden Generationen als das größte und älteste Volksfest auch trotz Corona, Schweinepest, Vogel- oder Männergrippe erhalten bleiben. Wir lassen uns von einem Virus, ob Covid 19 oder Sars 12, ob aus China oder Wiesbaden nicht unsere närrischen Grundrechte rauben.
Nach langen Sondierungsgesprächen mit Donald Trump, Joe Bidden, Borris Johnson und Gerd Strotkoetter und unter Berücksichtigungen aller Fake News und Verschwörungstheorien, konnte für die Kampagne 2021, nach längerer Auszählung, die Schlüsselzahl 11 ermittelt werden. Deshalb können wir auch in diesem Jahr wieder 11 närrische Grundgesetze verkünden.

Artikel 1
Die Würde des Narren ist unantastbar.
Egal, ob der Mund-Nasenschutz schwarz, weiß oder vierfarbbunt ist. Egal, ob er selbstgenäht, selbstgeklebt oder ein Chinaimport ist. Ob Baumwolle,Ffb2, oder Helau11, jeder Narr trägt sein Maulzinketuch mit Stolz im Saal und uff de Gass.

Artikel 2
Alle Narren sind gleich
Ob Gardist, Generalfeldmarschall ULKer, Rhoirevoluzzer, Schwarze Geselle oder Narrenclub, ob Ortsvorsteher oder schlüsselverwaltender Ehrenpräsident, jeder hat das Recht auf ausreichende Mengen an Desinfektionsmittel, Wasser, Seife und 11 Rollen Klopapier egal ob ein-, zwei-, drei- oder vierlagig.

Artikel 3
Jeder Narr ist frei
Die Narrenfreiheit aber endet dort, wo die Narrenfreiheit des Andern beginnt. Der närrische Mindestabstand wird in 3/4 l Rheinhessen – Weinflaschen gemessen. Voll oder leer ist egal, Hauptsache sie stehen in einer Reihe, denn 19 Flaschen in der Reihe sind genau 1,50m.

Artikel 4
Ein Narr sollt auch im nüchternen Zustand närrisch sein.
Muss er aber nicht, denn denkt daran positiv ist negativ, und wir trinken sicherheitsshalber die ersten 14 Tage nur daheim in der Weinquarantäne, unser Lockdown beginnt immer mit einem Korkenzieher.

Artikel 5
Alle Närrinnen und Narren stehen im Namen Gott Jokus unter dem Kommando von Prinz Karneval
Und in diesem Jahr haben wir als Zeichen der närrischen Einheit eine Corona App auf dem Handy. Wer kein Handy hat, leiht sich eins. Die freundlichen Begrüßungen wie Gudde, Moin, Mahlzeit und guten Abend sind bis Aschermittwoch durch “HELAU hoste ach die App” zu ersetze.

Artikel 6
Alle geboren, gewählten und gelernten Komiteemitglieder bilden vom 11.11. bis Aschermittwoch einen gemeinsamen Haushalt.
Ob Meedscher oder Bube ist egal, Hauptsache im närrischen Komiteehaushalt sind mindestens 11 trinkfeste Personen. Alle Häuser, Wohnungen, Wiege- und Gartehäuscher, Elektroauto und Elektroroller sind mit der Narrenflagge zu schmücke, unsere Farben sind rot-weiss-blau-gelb. Bei einem positiven Coronatest darf die Wiesbadener Fahne als Warnung gehisst werden.

Artikel 7
Die Narren, Garden und Vereine, ULKer und Schwarze Geselle müssen gemeinsam unser Meenz und Laubenum vor Mucker und Philister schützen.
Wir sind zur gemeinsamen Narrheit stets bereit und wir niesen nur noch in unsere Armbeuge völlig gleich, ob rechts oder links, aber immer in die Eigene. Alle Narren verpflichten sich dem Volk aufs Maul-Nasen-Tuch zu schauen und des Narrenvolkes Meinung allzeit kund zu tun, ob gesungen, gelallt oder gestammelt oder walddorfschulmäßig getanzt.

Artikel 8
Esse und trinke hält beim Narren Leib und Seele zusammen
Der Narrenstoffwechsel ist ab sofort auf unser Nationalgericht Weck, Worscht und Woi umgestellt. Das RKI hat festgestellt, der Virus verträgt keinen Alkohol, also trinkt nur zu dem einen Zweck, das Virus muss weg. Täglich 11 Schoppe stehen uns gut zu Gesicht, der Narr säuft, aber er übergibt sich nicht.

Artikel 9
Helau ist unser närrischer Gruß
Er sollte oft und laut gerufen, gesungen und hinter der Mund-Nasenschutzmaske geflüstert oder gelallt werden. Auf jedes Niesen und Husten wird mit einem “coronafreiem” 3 fachem Helau geantwortet.

Artikel 10
Von Neujahr bis Aschermittwoch können alle Meenzer und Laubenumer zum närrischen Dienst verpflichtet werden.
Deshalb dürfen sich zu Übungszwecken immer 10 Personen aus einem Haushalt oder 2 Personen aus 11 Haushalten treffen. Ausnahmen sind möglich, wenn beim 2. Haushalt mindestens 11 Personen über 88 Jahre sind oder 11 Personen über 66 Jahre einen negativen Coronatest vorlegen können, der nicht älter als 11 Stunden ist oder ein 111jähriger einen negativen 11 Tage alten Nachweis vorweisen kann.

Artikel 11
Als Narren wollen wir uns nicht zu ernst oder wichtig nehmen.
Jeder ist nur ein Teil unserer Fastnacht. Zusammen wollen wir fröhlich sein und auch über uns selber lachen. Nur dann sind wir echte Narren, auch in der Zeit nach Aschermittwoch. Wir feiern, wenn es sein muss mit Abstand und Maske, denn maskierte Narren sind mit Abstand die Besten.

Gegeben im Ried unter dem Himmelzelt,
den Narren in Laubenum und in der Welt
Für jeden Mann und jede Frau
mit 3x Helau

Hinweis: Die bedingt durch die z.Zt. geltenden CoronaSchutzVO ausgesetzte Veranstaltungreihe 3KidS wird im März/April 2021 fortgesetzt.
Die Veranstaltungsreihe ULKer KidS (Karneval in de Stubb) startet am 9.1.21. Weitere genauere Informationen folgen demnächst.

Dr. Rudolf Henkel und Willi Steinbrech

Dr. Rudolf Henkel und Willi Steinbrech verzauberten die Laubenheimer Gäste.

Mit räumlich großem Abstand zum Publikum, aber mit jedem Wort ganz nah. Dr. Rudolf Henkel und Willi Steinbrech.

187 Jahre gelebte Fastnacht konnte der Schirmherr und Ortsvorsteher Gerd Strotkötter am 25.10.2020 in der Kilianstube Laubenheim im Rahmen der Veranstaltungsreihe ULKer 3KidS begrüßen. Mit Willi Steinbrech (92) und Dr. Rudolf Henkel (95) standen die Grandsenioren der Meenzerfastnacht gemeinsam auf der Bühne und beeindruckten die anwesenden Gäste durch eine fantastische, humorvolle Reise durch ihr närrisches Leben.

Schnellem Wortwitz folgten humorvolle, nachdenkliche Beiträge

Dr. Rudolf Henkel hauchte den Figuren des Fastnachtsbrunnen am Schillerplatz Leben ein und erklärte  mit viel Witz und Humor was man, wenn man sich etwas Zeit nimmt, an diesem Brunnen so alles entdecken kann. Sein Vortrag über eine gekonnte Meenzer Weinprobe war mit humorvollen Beispielen gespickt, die die Gäste zum Lachen brachte.

Willi Steinbrech erklärte Wortgewand und eindeutig zweideutig, wie er eine Rede rede. Sein schneller Wortwitz und dessen Interpretationsmöglichkeiten trieb den Gästen die Lachtränen in die Augen. Einmalig auch sein Vortrag “Was man nicht in den Händen hält, kann man auch nicht festhalten”. Dankbar und mit lang anhaltendem Applaus wurden die Beiden am Ende ihrer Vorträge vom Publikum verabschiedet. Im Anschluss an dieses Bühnenspektakel servierte Küchenchef Frank Krapp den Gästen ein hervorragendes 3-Gänge-Menü, das diesen unvergesslichen Abend würdig abschloss.

Am Ende der Veranstaltung konnte der 1. Vorsitzende der KG ULK, Uwe Merz, den Gästen mitteilen, dass die KG ULK zwar die Sitzungen in der Riedhalle für die Kampagne 2021 coronabedingt absagen musste, dafür aber plant, die 3KidS Veranstaltungsreihe (Kunst, Kultur, Kabarett in de Stubb) nun als Veranstaltungsreihe KidS (Karneval in de Stubb) im kommenden Jahr weiter zuführen. Als Auftakttermin für diese Reihe ist der 9. Januar 2021 vorgesehen. Mehr Infos demnächst auf dieser Homepage.

Die Veranstaltungsreihe 3KidS wird am 6.11.2020 mit der Welturaufführung des Kabarettprogram von Gunther und Kevin Raupach fortgeführt.

Weitere Termine und Gäste: Gunther und Kevin Raupach (14.11.2020), Olga Orange (20.11.2020), Hedie Meenzer (7. und 21.11.2020) und CiroVisone  (28.11.2020).

Kartenreservierungen (Restkarten) nur per E-Mail an Kartenbestellung_Kiliansstubb@t-online.de.

Oktober ohne Wiesn

Oktober bei München – durch Corona ohne Wiesn,
konnte ULK recht gut genießen.
Mal nicht im Zelt mit Bier- und Haxenduft,
sondern in der frischen Luft.
Wandern, Städtebummel, mit dem Böotchen übern See,
war doch auch einmal ganz schee.

Im Konvoi ging es kurzer Hand,
jeden Tag durch´s Bayernland.
Vorneweg man kennt das schon,
fuhr Thomas unser ULK-Navigation,
unbeirrt von jedem Plan,
als Leitstern ist er vor uns gefahren,
nach dem Kreisverkehr noch drehen,
kurz danach am Rand mal stehen.
Haken wurden auch geschlagen,
brav da folgten alle Wagen.
Thomas hat brav navigiert,
vielleicht auch mal im Land verirrt.
Ob Süd, ob Nord, ob Ost oder West,
Thomas legt sich da nicht fest.
Orte, die wir nicht vermisst und nie gesucht,
haben wir dank Thomas Bayern Odysee besucht.
Der 1. Pfadfindernavigationsehrenorden war dafür schon
für unseren Letistern Thomas wohl der gerechte Lohn,
denn eines zählte nur ganz allein,
wir hatten Spaß und kamen heim.

Der Ausscheller määnt

Nää, Ihr Leit….dess Wort Corona nehm ich heit nit in de Mund, allmählich konn mers nämlich nit mehr höre.

Iss de Kunde eigentlich noch König????????????

Friher hat´s immer geheiße: Der Kunde ist König. En schlaue Mensch hodd emool gesacht: “Was interessiert mich mein Geschwätz vun gestern”. Unn ich habb den Oidruck, der Kunde is schunn lang kään König mehr, sondern jetzt iss er Konsument, unn so wird er aach behandelt.

Kundenservice? Ein Fremdwort in diesem, unserem Lande!

Ruf doch heit emool bei einer Firma an und willst etwas reklamiern odder aach nur etwas erfrache. Stundelang unterhältste dich mit einem Sprachcomputer. Der erzählt dir dann mindestens zehn Minudde, das erst Taste 2, dann Taste 3, und jetzt Taste 4 drücke sollst- unn nun wieder Taste 1. Dann wardste widder. Zwischedurch komme herrliche Ansage mit Musik, die dir die Träne in die Auge reibt. Du wardst und wardst. Du däst gleich weiter verbunde wern, weil alle Mitarbeiter im “Kundengespräch” wern sagt uff emool wieder die freundlich Stimm am andere End der Leitung. Nach weitere 20 Minudde meldet sich uff einmal jemand. Dem sagst Du dann, dass Du gern jemand vom Verkauf häddest und man dich bitte weiterverbinde möge. Do kimmt die prompte Antwort vun deinem smarte Gesprächsteilnehmer: Ich kann Sie leider nicht weiterverbinden. Uff den Einwand, dass mer joo ach schun soweit gewese wär, aber es dät sich doch niemand melde sagt der gute Mensch prompt: Ja, die sind ja auch alle im Verkauf mit Kunden (dess hädd ich jetzt werklisch nit gedenkt).

Fazit: Du bist genauso klug wie vorher, hosd awwer ein gutes Werk getan, indem Du schöne Fernsprechgebührn hosd enstehe losse. Ich wäß vun em Fall, do hodd die Geisterstimme Sprachcomputer schun am Anfang gesacht es wäre mit einer Wartezeit vun 80 Minudde (!) zu rechnen. Dess iss bei einem ehemalige Staatsunternehmen passiert, dess jetzt nur noch rosa-rot unnerwegs iss. Awwer beim Einzug der monatlichen Beiträge wird mit 111% Genauigkeit gearbeitet.

Noch besser isses, wenn de mit einer Hotline telefonierst. Die hawwe in de ganz Bundesrepublik Geschäfte. Die Hotline sitzt awwer außerhalb im Ausland, in Schlawuzzi Land oder was wäs ich wo. Der gude Mensch am anderen Ende der Strippe muss dann sein Computer frage, vorausgesetzt er dich versteht iwwerhaupt? Wenn Du dann sagst du wollst die Meenzer Filiale gern spreche kriehste gesacht dess dürfte die nit, sie däte awwer e E-Mail noch Meenz schicke (???). Wenn de nit vehement druff bestehst, dass du weiter verbunne werst hosde Pech gehabt. Awwer doi Geld hawwe die jo schunn, mit annere Worde fer die Firma konn nix mer schief gehe, denn Du bist schließlich de Trottel sprich Konsument und derfst jetzt sehe wie du weiter klar kimmst. Übrigens war dess Fräulein, bei dem äne Gespräch, der deutschen Sprache nur sehr eingeschränkt mächtig.

Geholfe hodd dir kään Mensch und Du stehst mit dem Problem weiter alläns da. Dinger gibt´s die gibt´s eischentlich gar nit.

Also ist der Kunde doch gar kään König mehr oder nur noch solang bis bei dene Firmen oigekauft unn schee bezahlt worn iss. Ab dem Zeitpunkt iss der dann scheinbar nur noch Konsument, im Klartext der iss abgehackt und soll die Leit nit vun de Arbeit abhalde.

Doo kann isch nur noch sache: Willkommen in der Service Wüste Deutschland!

Was sehn ich mir doch die alde Zeite zurück, als sich am Telefon noch mit Leit unterhalde unn alles regele konntest unn es war dir geholfe. Es wär schee, wenn die widder käme.

Dess määnt euern Ausscheller

ULKer 3 KidS “Weinprobe mit maULKorb”

Veranstaltungsreihe ULKer 3KidS Meenzer-Weinprobe mit extremer Lachmuskelbelastung und einem ganz besonderen Maulkorb.

Am Sonntag, den 11.10.2020 war es endlich soweit. In Anwesenheit des Laubenheimer Ortsvorstehers und Schirmherrn der Veranstaltungsreihe ULKer 3 KidS fand die erste Spaß-Weinprobe mit maULKorb statt.


Es wurden 6 Weine des Weingutes Stefan Leber (Hechtsheim) verkostet. Die Weine wurden mit viel Witz und offensichtlichem Genuss durch den 1. Vorsitzenden der KG ULK Uwe Merz den Gästen vorgestellt, die dabei Interessantes über die Reben und Weingeschichte humorvoll verpackt erfahren konnten.

Doch die Überraschung des Abends war die Gruppe maULKorb, 5 junge Damen, die sich als Gesangsgruppe präsentierten, aber auch durch Gedichtvorträge und Redebeiträge mit humorvollen Texten, eingängigen Rhythmen, bemerkenswerten Stimmen die Gäste in der ausverkauften Kiliastube zu wahren Beigeisterungsstürmen von den Stühlen rissen.L


So motivierte Andrea Münch als Laubenummer Woikönigin mit dezenten Hinweisen wie “der Kopf tut weh, die Füße stinken, höchste Zeit en Woi zu trinke”.


Vor der Rotweinprobe wurden die Gäste durch Dr. Stefanie Bergmann, im Bacchuskostüm in unvergleichlicherweise mit einem Gedicht “Der Wein ist rot, schwer zu erraten, er atmet noch, wir müssen mit dem Trinken warten”.

Damit die Gäste die extreme Muskelanspannung durch Dauerlachen und den in Strömen fließenden Wein gut überstanden, ließ es sich das Küchenteam um Frank Krapp nicht nehmen, zu jedem Wein eine passende Speise zu servieren, so wurde aus der Weinprobe zusätzlich noch ein sechs-Gänge-Menue.

Da stimmten alle gerne in die von maULKorb vorgetragene Hymne dieser Weinprobe ein “Wir sind die ULKer, was kann es Schöneres geben, als hier in Mainz zu leben”.

Auf Grund der starken Nachfrage zu dieser Maulkorb-Weinprobe sind Ergänzungstermine in Vorbereitung.

Ausflug Großer Rat

Am 11.09. trafen sich die Ratsmitglieder in Frankfurt am Eisernen Steg zu einer abendlichen Schiffstour auf dem Main.

Bei herrlich warmen Wetter ging es von Frankfurt zuerst Richtung Griesheim, dann drehte das Schiff und fuhr an Offenbach vorbei Richtung Mühlheim.

Bei guter Stimmung, ließen sich die Ratsmitglieder das Essen an Bord schmecken und genossen die Musik und die Landschaft.

Veranstaltungsreihe ULKer 3 KidS

Hiltrud Hufnagel´s humorgeladene Partnerschafts- und Eheberatung vor ausverkauftem Haus in der Laubenumer Kilianstube.

Am Freitag, den 9.10., dem 2. Tag der ULKer Veranstaltungsreihe 3KidS war es soweit, vor erneut mit 30 Gästen ausverkauftem Haus, konnte der 1. Vorsitzende der KG ULK Uwe Merz einen weiteren kabarettistischen Höhepunkt in der Kilianstube in Laubenheim ankündigen.

Und es war auf keinen Fall zuviel versprochen, denn mit Petra Giesel, besser bekannt als Hiltrud Hufnagel, kam eine Frau in den aller, allerbesten Jahren, lebenserfahren wie der Dalai Lama, die den Gästen, das Lebens, das Lieben und den Weg in eine “glückliche Partnerschaft” mit Humor und unerwarteten Gags erklärte und alle im Raum zu Lachmuskelkrämpfen brachte.

Kleine Zwischenbemerkungen zu glücklichen Ehen, wie: heiraten sie einfach später, dann dauert es nicht zu lang oder Romantik ist auch in der Ehe wichtig, deshalb ab und zu mal eine Blume – in den Putzeimer legen, wurden mit Lachen und Beifall vom Publikum quittiert.

Weitere Höhepunkte dieses höchst unterhaltsamen Kabarettabend waren die Gesangeinlagen von Hiltrud, unnachahmlich ihr Welthit “Ich war noch niemals in Bad Orb”, den die Gäste, wohl bisher nur in der Coverversion von Udo Jürgens, kannten.

Zur Entspannung der Lachmuskeln und zur Stärkung der Gäste servierte der Chefkoch, Frank Krapp und sein Team, ein leckeres 3-Gänge-Menü zwischen den Programmteilen.

Am Ende der Veranstaltung waren alle Gäste davon überzeugt, der Abend mit Hiltrud Hufnagel war unvergesslich und ist für Menschen, die gerne Lachen ein unbedingtes muss. Zum Glück kommt Hiltrud nochmal am 23.10.2020 zu ihren ULKern in die Kilianstube.

Die Veranstaltungsreihe wird am kommenden Freitag, 16.10.2020 und Samstag s17.10.2020 mit der Welturaufführung des Kabarettprogramm von Gunther und Kevin Raupach fortgeführt.

Weitere Termine und Gäste sind: HedieMeenzer am 7.11.2020 und 21.11.2020, Ciro Visone am 28.11.2020, Willi Steinbrech und Dr. Rudolf Henkel am 25.10.2020.

Karten gibt es zum Preis von 33 Euro. Im Kartenpreis enthalten ist je nach Veranstaltung ein 3-Gänge-Menü bzw. eine Weinprobe mit kleinen begleitenden Speisen.

Kartenreservierungen nur online über

Kartenbestellung_Kiliansstubb@t-online.de

möglich.

“KidS” wurde eröffnet mit Olga Orange

Veranstaltungsreihe ULKer 3KidS Erfolg – humorreich gestartet.

Auf der kleinsten Bühne in Mainz oder zumindest in Laubenheim, konnte Thomas Rau in seiner Paraderolle als Olga Orange, vor 30 Gästen sein neues Programm präsentieren. Denn mit 30 Personen war der Kilianshof unter Beachtung der Corona-Vorschriften restlos ausverkauft.

Mit einem Feuerwerk an Gags und Wortspielen hat als erster Olga Orange das Publikum in der Laubenheimer Kilianstbe mit seiner “raumfüllenden Weiblichkeit” zum Lachen gebracht. Immer wieder spielte Olga intensiv mit dem Publikum und hatte die Bauchmuskeln durch Lachen bis zum Äußersten belastet. Die “quer-schlanke” Olga berichtete u.a. wie die Partnersuche bei ihr, vor den Datingportalen und Internetpartnerbörsen, allerdings mit begrenztem Erfolg, gelang. Partner Nr. 2 fand sie am Wühltisch bei C&A beim Griff nach der schicken Hose, steckte der Mann zufällig noch darin.

Zur Erholung der Lachmuskeln wurde Olga Orange (alias Thomas Rau) durch die “Menüpause”, unterbrochen, denn zu diesem vergnüglichen Programm wurde noch ein leckeres Drei-Gänge-Menü von Chefkoch Frank Krapp gereicht.

Am Ende der Veranstaltung waren alle Gäste davon überzeugt, Olga Orange muss man gesehen und erlebt haben.
Olga Orange kommt nochmal am 18.10., am 24.10. und am 20.11. in die Kilianstube.

Die Veranstaltungsreihe wird am kommenden Freitag 9.10 mit Petra Giesel, besser bekannt als Hiltrud, fortgesetzt. Weitere Künstler und Termine sind:

Petra Giesel: 23.10.20, Gunther und Kevin Raupach 16.10.20, 17.10.20 und 06.11.20, Maulkorb: 11:10.20, HedieMeenzer: 7.11.20 und 21.11.20, Ciro Visone: 28.11.20, Willi Steinbrech und Dr. Rudolf Henkel: 25.10.20.

Karten gibt es zum Preis von 33,– Euro. Im Kartenpreis enthalten ist je nach Veranstaltung ein 3 Gänge-Menü bzw. eine Weinprobe mit kleinen begleitenden Speisen.

Kartenreservierungen nur online über
Kartenbestellung_Kiliansstubb@t-online.de